Salinenbad Bad Kreuznach

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Willkommen im Freibad Salinental!

Das Freibad Salinental liegt inmitten von Gradierwerken in einer einzigartigen Naturlandschaft direkt am Ufer der Nahe. Die Gäste genießen hier nicht nur eine herrliche Aussicht auf das grandiose Felsmassiv der Gans, sondern auch die frische „Meeresbrise“ der Salinen. Diese sorgen für eine staubfreie Luft und wirken an heißen Tagen auch als angenehme „natürliche Klimaanlage“.

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Das Hallenbad hat während der Freibad Saison geschlossen.
Schlechtes Wetter? Dann besuchen Sie doch die ganzjährig geöffneten crucenia thermen!

Weiterer Schritt für das Kombibad genommen

Freibad Salinental bleibt im Sommer 2018 geöffnet

Ein weiterer Schritt für das Kombibad im Salinental ist genommen, die Vorplanungsphase ist abgeschlossen. Gestern Abend wurde dem Aufsichtsrat der Kreuznacher Badgesellschaft (BAD) das Ergebnis präsentiert. So musste aufgrund der Kostenschätzung das Gebäude an sich verkleinert werden, der ermittelte Bedarf von einem 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen und Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken mit 100 Quadratmetern Wasserfläche sowie ein separates Kleinkinderbecken bleibt dennoch weiterhin gedeckt.

Durch unvorhersehbare Mehrarbeiten liegt die Planung des Salinenbades inzwischen etwa zwei Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Das bringt eine erfreuliche Nachricht für alle Badefreunde mit sich: Das Freibad Salinental sowie das Freibad Bosenheim werden im Sommer 2018 geöffnet sein.

Die Vorteile des Baus des Salinenbades sind nach wie vor erheblich: Durch die Steigerung der Bahnenanzahl plus dem zusätzlichen Lehrschwimmbecken kann parallel Schwimmunterricht von Schulen und Vereinen stattfinden und Badegäste schwimmen. Zudem ergänzt ein Kleinkinderbecken das Angebot. Weiterhin wird das Bad längere Öffnungszeiten haben als das Frei- und Hallenbad derzeit und nach Beobachtung der Wetterprognose kann der Betrieb vom Freibad ins Hallenbad verlegt werden. Vorbei werden die Zeiten sein, in denen das Freibad im Mai bei 20 Grad Außentemperatur auf Besucher wartet. Dann kann im Hallenbad geschwommen werden.

Nach Abschluss der Vorplanungsphase des Salinenbades legt das damit beauftragte Büro „Krieger Architekten / Ingenieure GmbH“ aus Velbert eine Kostenschätzung vor. Die Planer gehen aktuell von 9,5 Millionen Euro für den Bau des Hallenbades sowie 4,5 Millionen Euro für die Sanierung des Freibades aus. Dazu kommt eine effiziente Energiezentrale in Kooperation mit den Kreuznacher Stadtwerken.

Aufgrund der detaillierten Untersuchungen ergibt sich, dass der Rahmen der im Jahr 2013 geschätzten Baukosten überschritten wird. Ein Grund dafür ist, dass die bisher vorliegende Kostenschätzung als Grundlage den Baukostenindex des Jahres 2011 hatte, dessen Wert in den letzten sechs Jahren aufgrund des Baubooms enorm gestiegen ist und auch weiterhin eine steigende Tendenz verzeichnet.

Weitere Gründe, die der Geschäftsführung der BAD für die steigenden Kosten genannt wurden sind zum Einen: Das solehaltige Grundwasser am künftigen Standort des Salinenbades macht eine viel anspruchsvollere Gründung und Wasserhaltung erforderlich. In der Baugrube muss eine wasserdichte Wanne geschaffen werden, um darin das Gebäude des Hallenbades errichten zu können. Zusätzliche Kosten fallen auch durch die Schaffung von Baustraßen sowie die Verlegung des Triebwerksgrabens an, insgesamt rund 1,3 Millionen Euro.

Der größte Teil der Baukostensteigerung ist wie bereits genannt auf die konjunkturelle Situation im Tief- und Hochbau zurückzuführen: Hier herrscht seit Jahren Vollbeschäftigung, die das Preisniveau in ungeahnte Höhen getrieben hat. Diese Erfahrung machen derzeit auch die Bauherren anderer Projekte. Das durch die Europäische Zentralbank extrem niedrig gehaltene Zinsniveau mache zwar Finanzierungen günstiger, aber lasse zeitgleich die Baukosten klettern, erklärt Klaus-Dieter Dreesbach, stellvertretender BAD-Geschäftsführer. Derzeit prüft der Projektsteuerer, den die BAD für das Projekt berufen hat, die von den Architekten vorgelegte Kostenaufstellung. Die darin aufgezeigten Sparmöglichkeiten (zum Beispiel Verzicht auf eine der sechs Schwimmbahnen) würden jedoch die Baukostensumme nur unwesentlich beeinflussen. Die Führung der BAD und der Aufsichtsrat sind sich deshalb einig, an allen in der Bedarfsanalyse ermittelten Elementen des Salinenbades festzuhalten: ein 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen und Sprunganlage, ein Lehrschwimmbecken mit 100 Quadratmetern Wasserfläche sowie ein separates Kleinkinderbecken.

Geschäftsführung und Aufsichtsrat sehen keine Alternative zum Bau des Salinenbades: Die andernfalls dringend notwendigen Sanierungen des maroden Hallenbades sowie des Freibades Salinental würden deutlich höhere Folgekosten bescheren.

Bei der Finanzierung der nun auf 14 Millionen Euro veranschlagten Baukosten ist mit einem Landeszuschuss von sieben Millionen Euro zu rechnen. Drei Millionen Euro wollte die BAD ohnehin durch Darlehen bereitstellen. Dietmar Canis, Geschäftsführer der Kreuznacher Beteiligungsgesellschaft, geht davon aus, dass die restlichen vier Millionen von der Stadt Bad Kreuznach und der BAD aufzubringen sind.

„Dank günstiger Darlehenszinsen würde ein in der Höhe angepasster Kredit mit einer längeren Tilgungsphase die Belastung durch den Schuldendienst nur geringfügig erhöhen“, erklärt Canis. In diesem Zusammenhang erinnert er daran, dass das Ergebnis der Badgesellschaft  durch den Neubau jährlich um etwa 200.000 Euro verbessert wird.

Nachdem der Bauantrag voraussichtlich im Februar 2018 eingereicht werden kann, ist mit dem Beginn der Bauarbeiten im September 2018 zu rechnen. Das Salinenbad könnte dann im Sommer 2020 in Betrieb genommen werden.

BAD-Aufsichtsrat beauftragt den Planer fürs Salinenbad

Der Aufsichtsrat der Betriebsgesellschaft für Schwimmbäder und Nebenbetriebe mbH Bad Kreuznach (BAD) hat gestern die Krieger Architekten / Ingenieure GmbH aus Velbert mit der Detailplanung des Salinenbades beauftragt.Vorausgegangen war die Sitzung einer Jury, deren Ergebnis bereits der nun erfolgten Entscheidung des Aufsichtsrates entsprach. Dabei standen die Qualität und Funktionalität des Planungsentwurfs, seine Termin- und Kostensicherheit, die Organisation der Qualitäts-, Planungs- und Bauüberwachung sowie die Honorarangebote der Planungsbüros im Mittelpunkt. Jeder der beiden Anbieter durfte eine Stunde lang sein Konzept im Detail vorzustellen.

Der Aufsichtsrat diskutierte vor seiner Abstimmung sachlich und ausgewogen nochmals die vorgesehenen Vergaben.

Außer der gestalterischen Planung veranlasste der BAD-Aufsichtsrat gestern auch die Auftragserteilung für die Tragswerksplanung (Los 2) an das Ingenieurbüro Grage, Gesellschaft für Tragwerksplanung mbH aus Herford sowie für die technische Ausstattung des Bades (Los 3), deren Planung vom Ingenieurbüro Möller + Meyer Gotha, Ingenieurgesellschaft für Technische Gebäudeausrüstung mbH, durchgeführt werden soll. Das Ingenieurbüro Möller + Meyer hat seinen Sitz in Gotha.

Wie geht’s nun weiter? Sofern der detaillierte Zeitplan eingehalten werden kann, soll im Dezember 2017 der Bauantrag eingereicht werden, so dass dann im Juli 2018 mit dem Bau des Salinenbades begonnen werden kann. „Wenn alles rund läuft, könnte das neue Bad Ende 2019 in Betrieb genommen werden“, stellte BAD-Geschäftsführer Claus Stüdemann in Aussicht.

Das Salinenbad-Gebäude wird etwa 2400 Quadratmeter Grundfläche aufweisen und an seiner höchsten Stelle an die Höhe der benachbarten Saline heranreichen. Es wird ein 25-Meter langes Schwimmer-Becken mit sechs Bahnen und einer integrierten Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform), ein Lehrschwimmbecken mit rund 100 Quadratmetern Wasserfläche (8 mal 12,5 Meter) sowie ein Kleinkinderbecken mit etwa 50 Quadratmetern Wasserfläche aufweisen.

Jurys bewerten die beiden Vorentwürfe fürs Salinenbad

Zwei Planungsbüros sind in der engeren Wahl nach europaweiter Ausschreibung der planerischen Leistungen für das Salinenbad. Dies Kosten für den Bau eines Hallenbades sowie die Teilsanierung des vorhandenen Freibades und die Erneuerung der Schwimmbadtechnik sind auf maximal 9,5 Millionen Euro gedeckelt. Das teilte Claus Stüdemann, der Geschäftsführer der Kreuznacher Badgesellschaft (BAD), bei einer Pressekonferenz im Haus des Gastes mit.

 In diesem Rahmen wurden den Medienvertretern erstmals die Planungsentwürfe präsentiert, die durch eine „große Jury“ beurteilt werden sollen. Auf der Grundlage der Jury-Bewertung wird dann der Aufsichtsrat der Badgesellschaft am 8. Juni beraten und entscheiden, welchem der beiden Planungsbüros der Auftrag erteilt werden soll, die Detailplanung des Salinenbades zu erstellen. Es handelt sich dabei um

  • Krieger Architekten / Ingenieure GmbH in 42505 Velbert
       
           sowie
    eine Bewerbergemeinschaft aus
     
  •  HAI Planungsgesellschaft UG in 80333 München mit Studio Gollwitzer Architekten GmbH in 80333 München

Zwei weitere gesonderte Aufträge werden für die Planung des Tragwerks und der Technik des Salinenbades erteilt. Mit den dafür eingegangenen Angeboten beschäftigt sich derzeit eine „Fachjury“, der Fachleute der Badgesellschaft und externe Experten (diese aber ohne Stimmrecht) angehören.

Die auf 9,5 Millionen Euro beschränkten Gesamtkosten des Projektes werden aufgebracht durch einen Landeszuschuss von vier Millionen Euro (zugesagt bei der Fusion mit Bad Münster am Stein-Ebernburg zur Verbesserung der Bäderstruktur), drei Millionen Euro an Eigenmitteln der Badgesellschaft (bereitgestellt durch Darlehen) sowie zweieinhalb Millionen Euro Zuschuss, dessen Herkunft noch nicht endgültig geklärt ist (evtl. weitere Landesmittel im Zusammenhang mit der Fusion mit BME). „Dieser Deckel muss eingehalten werden, auch wenn die Planung aus Kostengründen mehrfach verändert werden muss. Das steht so auch in den Verträgen“, unterstrich Stüdemann.

Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Heinrich freute sich, das aus der unendlichen Geschichte der Schwimmbadplanung in Bad Kreuznach nun doch eine endliche Geschichte werde, obwohl es schwierig gewesen sei, an dieser Stelle im Salinental das Projekt zu planen. Mit Blick auf den Bauvorbescheid dankte er dem städtischen Bauamt für die geleistete Unterstützung.

Im Auftrag der Badgesellschaft hat die Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen mbH & Co.KG (GMF) im Vorfeld eine Bedarfsanalyse und Machbarkeitsstudie für den Neubau eines Hallenbads/Kombibads im Salinental Bad Kreuznach erstellt. Bei dieser Untersuchung, die auch die Wünsche von Vereinen und Schulen eingebunden hat, wurde folgender Bedarf ermittelt: Ein 25-Meter langes Schwimmer-Becken mit sechs Bahnen und einer Sprunganlage (1-Meter-Brett und 3-Meter-Plattform); bei Erwachsenenwettkämpfen sind in dem Becken sechs Bahnen möglich, bei Wettbewerben von Jugendlichen auch acht Bahnen; ein Lehrschwimmbecken mit rund 100 Quadratmeter Wasserfläche (8 mal 12,5 Meter); ein Kleinkinderbecken mit etwa 50 Quadratmeter Wasserfläche.

 Dieser durch die Studie definierte Bedarf ist bereits festgeschrieben und soll nicht mehr verändert werden. Außerdem schreibe der positiven Bauvorbescheid vor, dass das etwa 2400 Quadratmeter Grundfläche einnehmende Salinenbad-Gebäude an seiner höchsten Stelle an die Höhe der benachbarten Saline heranreichen darf, berichtete Stüdemann der Presse. Nach den künftigen Betriebskosten befragt, sagte er, dass man derzeit davon ausgehe, etwa 200.000 bis 300.000 Euro pro Jahr sparen zu können. Denn das neue Hallenbad werde nur geöffnet sein, wenn zeitglich das benachbarte Freibad nicht zur Verfügung stehe, also in der Regel vom Herbst bis zum Frühjahr oder bei sehr unfreundlichem Wetter.

 Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer freute sich, dass bei der Präsentation deutlich wurde, wie viel planerische Vorarbeit schon geleistet ist. Sie sei froh, dass das Hallenbad in der Kilianstraße noch in Betreib sei, solange Schulen darauf noch für ihren Schwimmunterricht angewiesen seien. Sie dankte Geschäftsführer Stüdemann und seinem Team für die gute Vorarbeit für das Projekt, das an einem schwierigen Standort zu realisieren sei. Die OB ist sich sicher: „Das Salinental wird dadurch auf alle Fälle aufgewertet.“

 „So weit sind wir bei der Schwimmbadplanung noch nie gekommen, weil wir in der Vergangenheit die Projekte sehr früh zur Diskussion gestellt haben und dann immer sehr viel Gegenwind aufgekommen ist.“ Das merkte Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Canis dazu an, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit diesmal erst nach Abschluss der wichtigsten Vorarbeiten vorgenommen wurde. Auch er lobte Stüdemann und dessen Mitarbeiter für die geleistete Arbeit.

 Zum Zeitplan machte BAD-Geschäftsführer Stüdemann folgende Angaben: In der zweiten Dezember-Hälfte 2017 soll der Bauantrag eingereicht werden; der Abriss der alten Schwimmbadgebäude könnte dann im April 2018 in Angriff genommen werden. Ende Juli 2018 soll dann mit dem Neubau des Salinenbades begonnen werden. Die Bauzeit wird auf 18 Monate veranschlagt, sodass Ende Dezember 2019 die Inbetriebnahme erfolgen könnte. Doch bis dahin sind noch viele Schritte erforderlich.

Damit auch die interessierte Öffentlichkeit detaillierte Einblicke in den Stand der Vorplanung nehmen kann, werden die Zeichnungen und Modelle der beiden Planungsbüros vom 9. bis 17. Mai im Seminarraum des Haus des Gastes ausgestellt.

Stolz präsentieren (von links) Dietmar Canis, Claus Stüdemann und Wolfgang Heinrich die Miniaturmodelle, mit denen die beiden Planungsbüros ihre ersten Vorschläge für die Gestaltung des Salinenbades visualisiert haben.

Stolz präsentieren (von links) Dietmar Canis, Claus Stüdemann und Wolfgang Heinrich die Miniaturmodelle, mit denen die beiden Planungsbüros ihre ersten Vorschläge für die Gestaltung des Salinenbades visualisiert haben.